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Beaucarnea recurvata – Elefantenfuss, Falschenbaum, Wasserpalme

Clivia miniata – Klivie, Riemenblatt

Eschscholozia californica ‘Alba’ – Schlafmützchen

Thunbergia alata – Schwarzäugige Susanne (No. 1)

Beaucarnea recurvata – Elefantenfuß, Flaschenbaum, Wasserpalme

Familie: Ruscaceae – Mäusedorngewächse

Herkunft: südliche USA, Mexico

Beschreibung: Der Elefantenfuß ist eine sukkulente Pflanze, die aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens und ihrer problemlosen Kultur viele Freunde gewonnen hat. In seiner amerikanischen Heimat (Texas/Mexico) erreicht er eine Höhe von bis zu zehn Metern und muss dort sowohl sengende Sonne als auch große Hitze und längere Trockenperioden ertragen. An diese Gegebenheiten ist Beaucarnea sehr gut angepasst: Der massige Stamm speichert genügend Wasser, um auch lange Trockenperioden zu überleben, während die Verdunstung minimal ist. Der Name Flaschenbaum rührt daher, dass der “Stamm” mit der verdickten Basis und dem dünnen oberen Teil einer Flasche ähnelt. Die Bezeichnung Wasserpalme zielt darauf ab, dass die Pflanze relativ viel Wasser speichern kann und dank der radial angeordneten Blätter einer Palme entfernt ähnlich sieht.

Standort: Kann im Sommer als Kübelpflanze auch im Freien stehen, wobei die Blätter wegen der Verbrennungsgefahr langsam an direktes Sonnenlicht gewöhnt werden sollten.

Licht: möglichst vollsonnig

Temperatur: Beaucarnea bevorzugt im Sommer sehr hohe Temperaturen (20 – 30 °C). Die Überwinterung kann bei kleineren Pflanzen im Zimmer an einem möglichst hellen Ort erfolgen. Besser ist es aber, wenn man sie bei zwischen 5 und 10 °C überwintert, wobei auch die Ansprüche an die Lichtintensität und Feuchtigkeit geringer als bei warmer Überwinterung sind.

Feuchtigkeit: Beaucarnea benötigt nicht viel mehr Wasser als Kakteen. Beaucarnea recurvataDas Substrat sollte entweder immer ganz leicht feucht gehalten werden (eher zu trocken als zu nass) oder besser (nur im Sommer) einmal richtig nass gemacht werden und dann fast völlig austrocknen.

Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt über Samen. Im Jugendstadium sieht Beaucarnea aus wie eine auf der Erde aufsitzende kleine Zwiebel, aus der am oberen Ende einige Blätter entspringen.

Erde: Als Substrat eignet sich durchlässige Kakteenerde oder Erde mit einem hohen Sandanteil.

Dünger: Während der Wachstumsphase einmal pro Woche oder weniger mit einem Grünpflanzendünger mit maximal der Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Konzentration.

Umpflanzen: Die Pflanzen wachsen sehr langsam und kommen mit einem Minimum an Substrat sehr gut zurecht, da sie Wasser und Nährstoffe in ihrem Stamm speichern können. Umgetopft wird deshalb erst, wenn die verdickte Stammbasis die Topfoberfläche nahezu bedeckt oder wenn sich der Wurzelballen bereits aus dem Gefäß herauszudrücken beginnt.

Anfällig für: Spinnmilben und Schildläuse bei zu warmer Überwinterung (trockene Heizungsluft); Blattfall oder weicher Stamm durch zu viel Wasser

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